Tag-Archiv für 'musik'

Und sonst so

Kurze Meldung aus der Winterschlafphase: mit Brechreizcontent und Kartenverkauf.

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Die Welt wär‘ vielleicht besser

Am 31.10.2012 wurde ein nahezu theatralisches Video auf Youtube veröffentlicht. In diesem Video erzählt uns Philipp Burger (entspannt auf einem Stuhl sitzend), der Sänger der Band Frei.Wild Dinge über seine Band, den Begriff Heimat, seine politische Einstellung und zur kommenden Tour.

Zu Beginn kündigt er an: „Ich werde nun auf Themen eingehen, die so noch nie besprochen wurden und ich werden Aussagen treffen, die so noch nie gesagt wurden – zumindest nicht von mir.“ Nun gut. Fassen wir einmal zusammen, was der Herr Burger denn da insgesamt so gesagt hat.

So erwähnt er ein Interview „aus 2007/2008″ in dem er gesagt habe, jeder Mensch mit einer beliebigen politischen Einstellung sei auf einem Frei.Wild Konzert willkommen. Und bezeichnet seine damaligen Worte als unweise – er habe das nicht hinterfragt. Frei.Wild sagt ja eigentlich seit eh und je, genau genommen seit die Band existiert in allen Medien, Büchern und DVDs, dass sie keine Nazis auf ihren Konzerten möchten. Sie haben sich immer schon klar gegen Nationalsozialismus und rechte Gesinnung ausgesprochen und sind sowieso ganz ganz weit entfernt von rechtem Gedankengut. Außerdem sind sämtliche Anspielungen in den Medien haltlos und an den Haaren herbeigezogen.
Laut Burger (& vermutlich auch dem Rest der Band) gehört die Zugehörigkeit zu einem Land zum Grundbedürfnis des Menschen. Südtiroler haben eine andere Verbindung zu dem Begriff Heimat als es Deutsche haben – das hat nichts mit rechts sein zu tun.
Frei.Wild sei eine gesellschaftspolitische und keine belanglose Band, so Burger. Sie werden sich beschweren, wenn ihnen etwas nicht passt.
Gemeinsam als Band, mit ihrer Crew und ihren Fans wollen sie auf der Tour ein Zeichen setzen: Es soll kein einziger Nazi auf einem Frei.Wild Konzert geduldet werden.

Frei.Wild bestätigt mit diesem Video also wieder nur einmal das, was schon unlängst bekannt ist: Sie kennen den Unterschied zwischen Nationalsozialismus und Nationalismus nicht, versuchen die Geschichte des Sängers Burger zu verschleiern und sind auch sonst nicht besonders helle (entschuldigt).

Weitere Informationen zu Frei.Wild unbedingt hier nachlesen, weil wirklich sehr gut recherchiert und ausführlich:

Kein Frei.Wild!
Frei.Wild – “unpolitischer” Hass auf “Gutmenschen”

und nachgereicht noch ein Artikel von Thomas Kuban bei „Endstation Rechts“

„Die Welt wär‘ vielleicht besser.“ – „Wie?“ – „Frei.Wild endlich aufgelöst.“

(und weil wir das Video nicht hier im Blog haben wollen, hier unauffällig der Link: Frei.Wild – Klare Worte von Philipp Burger

Ein Kessel Braun-Weißes

Kommen wir einmal zu guten Dingen:

Die Fanräumler laden ein: Ein Kessel Braun-Weißes – 5 Jahre Fanräume e.V.

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BSG Chemie Leipzig

Habe grade das Hinrundenvideo der BSG Chemie Leipzig gefunden. Einfach toll. Endlich mal was anderes. Die haben ihr Motto „Niemand wie wir“ mal wieder wunderschön umgesetzt. Möge der Mythos ewig währen. Hier mein Lieblingslied, eine schöne Mischung aus Ironie und einer gesunden Dosis rumprollen.

Wir sind aus Leipzig, die Grün-Weißen,
die auf Traktor Dösen scheißen!
Wir waren Meister, und werden’s wieder,
wenn auch nur in der sechsten Liga!

Für uns’re Mannschaft und uns’re Spieler,
die jeden Gegner kämpfen nieder,
geben wir alles, zu allen Zeiten,
erst recht nach Lizenzierungspleiten!

Ein Block voll Fahnen, Pyro jederzeit,
seit 10 Jahren steh’n wir für euch bereit!
Der Block schreit lauthals “Niemand wie wir!”
Chemie Ultras, für immer mit dir.

Wir sind die Chemiker, wir ha’m ein Hackebeil,
und damit fahr’n wir in den verbot’nen Stadtteil,
wir hau’n die Lok‘is ganz einfach tot,
dann ist die Prager Straße wieder rot.


Chemie Leipzig Hinrunde 2012/2013 – Niemals aufgeb… – MyVideo

Dinge die laut sind

Unter „Dinge die laut sind“ gibt es in Zukunft in unregelmäßigen Abständen etwas auf die Ohren, ganz einfach weil Musik toll ist – nicht alle, aber viel. Mein Musikgeschmack ist praktischerweise sehr vielfältig. An dieser Stelle gibt es jetzt die erste Empfehlung, weil ich mich darauf freue wie ein kleines Kind:

Am 14.09.2012 erscheint die EP Lila Wolken von Marteria, Miss Platnum & Yasha. Bereits vor einiger Zeit geisterte das Video von „Feuer“ durchs Netz, bald gefolgt von „Lila Wolken“ – deshalb bin ich an dieser Stelle mit der Empfehlung natürlich arg spät, aber es einfach weglassen ging auch nicht.

Außerdem lassen auch die Hörproben im iTunes Store Großartiges erwarten. Großartiges natürlich nur, wenn man Marteria sowieso schon mal großartig findet. Aber hey, das setze ich nun einfach mal voraus.

Hier dann noch das Video zu „Lila Wolken“ und „Feuer“ live auf dem splash! 2012. Schön.

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