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Leverkusen unpolitisch

Beim Betrachten dieses Bildes ist es schon schwer möglich nicht zu lachen.
LEVNONPOLITICS

Bei diesem stellt mensch dann fest, dass der Geburtsort der Dummheit die Nordkurve in Leverkusen sein muss.
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Aber nach Intelligenz wird in Leverkusen ja eh nicht selektiert:

Strukturell gab es vor einigen Jahren eine wesentliche Änderung im Mitgliederkonzept, das nun vorsieht nicht mehr jeden in die Gruppe aufzunehmen, sondern die Leute vorher auf Mentalität und Einsatzbereitschaft zu prüfen und zu selektieren. Zudem ist eine Mitgliedschaft erst nach der Vollendung des 16. Lebensjahres und nach positiver Beurteilung eines Probejahrs möglich

- via Ufftas Leverkusen (einen Direktlink dahin sparen wir uns an dieser Stelle, das wollen wir euch nicht antun. Außerdem würden wir gern mal sehen wie mensch Mentalität prüft/misst.)

Leverkusen. So unpolitisch wie Kategorie C.

Update:
Auch afterchangeswearemoreorlessthesame hat sich diesem Thema, mit dem gebührenden Maß an Sarkasmus, angenommen.

Auch öDDel in die Stadien!

Jede*r kann seine Vereinspräferenzen ja setzen wie sie/er mag, aber heute sind auch wir sehr solidarisch mit der SG Dynamo, bzw. ihren Fans.

Da spricht der DFB einen Ausschluss aus dem nächsten DFB Pokal aus. Und warum?

In der mündlichen Verhandlung hatte der als erster Zeuge geladene Klaus-Dieter Dunkel von der DFB-Kommission Prävention und Sicherheit die Dynamo-Anhänger schwer belastet. Sie hätten einen «äußerst aggressiven Eindruck gemacht. Man hat zum Teil hasserfüllte Gesichter gesehen», sagte Dunkel.

Spox

Is‘ ja super. „Hey, guck nicht so böse! Das macht mir Angst!“ – ist das wirklich der zum Zitieren am besten geeignete Teil der Zeugenaussage? Super. Da haben die Taliban der Fans aber mal wieder kräftig um sich gehauen, mit ihren fiesen hasserfüllten Gesichtern. ‚Tschuldigung, lach doch mal. Jedes ordentliche Gericht hätte so eine Übertreibung in einer Zeugenaussage als „Verurteilungswillen“ seitens des Zeugen abgetan.

Solche Stadionüberfälle sind Anschläge auf den Fußball im Allgemeinen, die einer konsequenten Ahndung bedürfen.

Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, in seiner Urteilsbegründung. – via Kicker

Der arme Fußball. Wirklich. Diese Fans nerven uns ja auch schon lange. Die planen ständig von langer Hand Anschläge auf den armen kleinen Fußball, den sie überhaupt nicht mögen, und dieser kann sich nicht dagegen wehren. Da ist er, der niedliche Fußball, tut niemandem etwas und dann kommen einfach Menschen daher und versauen alles.
Ist ja auch so super praktisch einfach mal so pauschal für alle Strafen auszusprechen, auch für Unbeteiligte. Und dann wiederum schon verhandelte Ausschreitungen wieder mit in den Topf zu nehmen, um die nächste Strafe noch härter ausfallen zu lassen. Der Fehler ist nämlich natürlich nicht das Verhängen von Kollektivstrafen im Allgemeinen. Also wirklich. Nein nein. Die Strafe war nur einfach noch nicht schlimm genug. Da muss man halt noch mal härter durchgreifen! Sonst fühlt sich ja keiner mehr sicher.

Die Inspiration zum Titel nahmen wir daher

Einen Schritt voran! oder zurück?

Da ist sie nun, die Stellungnahme des Vereins zum DFL-“Diskussions“papier „Sicheres Stadionerlebnis“

Zu dem Papier haben nun schon viele ihren Senf gegeben. Doch fast alle haben es geschafft mehr Inhalt hinein zu bringen als es unser Verein tut. Erstmal: Das Ergebnis ist gut. (Wenn denn mit dieser Stellungnahme auch gesichert ist, dass das Papier auch abgelehnt wird)
Doch der Weg ist bekanntlich das Ziel.
Mensch hat fast das Gefühl, dass ein eingeschnappter Dr. Gernot Stenger sich der Mehrheit im Verein beugen musste und evt. sogar die kommende JHV fürchtete und deshalb lieber den anderen folgt. Schade. Er hat offensichtlich die Kritik daran nicht verstanden, denn ansonsten gäbe es keinen anderen Schritt, als diese „Diskussion“ abzubrechen.
Die Stellungnahme ist eine schwammige „Wir-wollen-uns-nicht-festlegen“-Aussage. Argumente sind schwach, beziehungweise durch Wortwahl noch weiter abgeschwächt.
Hätte der Verein die Worte des MagischenFcBlogs aufmerksam gelesen, wären Sätze wie dieser gar nicht erst zu Stande gekommen:

„In diesem Kontext erscheint es zudem sinnvoll, bestimmte Grundsätze des „Fußballstrafrechts“ zu konkretisieren, dabei stärker zu differenzieren und mit klassischen Strafrechtgrundsätzen zu synchronisieren.“

Der Verein fordert also einen Ausbau der Untergrabung des Gewaltmonopol des Staates und des Rechtsstaates. Wünsche ich mir manchmal auch. Aber nicht so!

Abgesehen von der Tatsache, dass der Verein erst einmal nicht mehr an der Diskussion teilnimmt geht mensch mit dieser Stellungnahme eher einen Schritt zurück, als voran!

P.S.: Liebe Vereinsmitarbeiter, schaut euch doch bitte nochmal die Stellungnahme von Union Berlin an. Vielleicht merkt ihr dann, wie peinlich eure Stellungnahme ist.

P.P.S.: Herr Stenger, bitte rufen sie sich doch noch einmal ins Gedächtnis, dass sie nicht der Vertreter ihrer eigenen Meinung sind, sondern der des Vereins und seiner Gremien!

Non established.

„Sicheres Stadionerlebnis“. Ich weiß nicht einmal, was mir mit dem Begriff „Stadionerlebnis“ nahegelegt werden soll – Das Fußballstadion wird also zu einem Erlebnispark, der möglichst lukrativ/rentabel/profitabel ausgeschlachtet werden soll. Nun denn, nothing new. Der Fußballfan an sich scheint eine besonders gefährliche Art Mensch zu sein, wenn es doch nun ein 33 (In Worten: dreiundreißig)-seitiges Konzeptpapier zum Thema „Sicheres Stadionerlebnis“ gibt. Schauen wir uns doch dieses Konzept mal in Auszügen (ungeordnete Reihenfolge) an:

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