Archiv für September 2013

Treffend formuliert!

Da muss ich mich dann in Sachen Gewaltverzicht doch korrigieren: Das braune Pack sollte jede anständige Kurve selbstständig aus dem Block prügeln. Das haben wir früher so gemacht, das wird in Frankfurt heute noch so gemacht. Und da bin ich stolz drauf.

Peter Fischer, der Vereinspräsident von Eintracht Frankfurt, in einem generell sehr guten Interview mit der 11Freunde. Dem ist nichts hinzuzufügen. Danke für diese Worte.

Wenn aus dem Vogel einfach kein Widerkäuer werden will…

Hamburg im Februar 2013

Thorsten Fink
Quelle: Mopo, 21.2.2013

„Die ständigen Wechsel auf dieser wichtigen Position haben den Verein in der jüngeren Vergangenheit immer wieder zurückgeworfen“

Frank Arnesen

„Thorsten passt so richtig gut zu Hamburg. Unter seiner Leitung ist die Mannschaft auf dem richtigen Weg“

Frank Arnesen

„Ich denke, Thorsten kann für eine lange Zeit unser Trainer bleiben.“

Frank Arnesen

„Ich gehe davon aus, dass die schönste Zeit erst noch vor uns liegt.“

Thorsten Fink

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Auswärts Ätzend

Wir schreiben ja sonst nie Auswärtsberichte, aber heute kribbelt es uns gewaltig in den Fingern.

Ja, das Spiel war verdammt ärgerlich und wenn Ratsche keine Puste mehr hat…blablabla, seis drum, auf und ab, passiert.

Das Verhalten vieler Fans in der Kurve löst bei uns jedoch unüberwindbaren Brechreiz aus. Wir waren im Gästeblock zeitweise mehr damit beschäftigt den Blick über unsere Schultern zu werfen, ob wir von den ätzenden Sexisten drei Reihen über uns weiteres Gepöbel oder Bedrohungen zu erwarten haben, als die Tore zu feiern.
Nur weil wir Auswärts sind, heißt das doch nicht, dass wir uns daneben benehmen müssen, oder?
Diese unglaubliche Ignoranz mancher Menschen in der Kurve ist einfach nicht auszuhalten. Es wird so stark rumgemackert, dass sich andere Menschen in der Kurve davon eingeschränkt fühlen. Es wird nicht verstanden, dass Diskussionen nicht mit den Armen um den Hals des unbekannten Gegenüber geführt werden. Es wird nicht verstanden, dass Pauli-Paardie nicht heißt, seine Hemmungen zu verlieren.

Und wir verstehen nicht, warum sich nicht von allen Seiten solidarisiert wird. Es wird beschwichtigt. Denn „er meinte es ja nicht so“, „der ist nunmal so“, „er ist betrunken“, „denn eigentlich ist er ganz nett“.

Das ist uns Scheißegal! Solche Menschen möchten wir nicht neben uns im Stadion haben.

Wenn die Masse der Menschen, denen dieses Verhalten egal ist, oder die sich mit diesem solidarisieren größer ist, als die Masse der Menschen, die sich gegen diese scheiß Sexisten stellen, dann ist etwas faul auf der Insel der Glückseligkeit.