Auch öDDel in die Stadien!

Jede*r kann seine Vereinspräferenzen ja setzen wie sie/er mag, aber heute sind auch wir sehr solidarisch mit der SG Dynamo, bzw. ihren Fans.

Da spricht der DFB einen Ausschluss aus dem nächsten DFB Pokal aus. Und warum?

In der mündlichen Verhandlung hatte der als erster Zeuge geladene Klaus-Dieter Dunkel von der DFB-Kommission Prävention und Sicherheit die Dynamo-Anhänger schwer belastet. Sie hätten einen «äußerst aggressiven Eindruck gemacht. Man hat zum Teil hasserfüllte Gesichter gesehen», sagte Dunkel.

Spox

Is‘ ja super. „Hey, guck nicht so böse! Das macht mir Angst!“ – ist das wirklich der zum Zitieren am besten geeignete Teil der Zeugenaussage? Super. Da haben die Taliban der Fans aber mal wieder kräftig um sich gehauen, mit ihren fiesen hasserfüllten Gesichtern. ‚Tschuldigung, lach doch mal. Jedes ordentliche Gericht hätte so eine Übertreibung in einer Zeugenaussage als „Verurteilungswillen“ seitens des Zeugen abgetan.

Solche Stadionüberfälle sind Anschläge auf den Fußball im Allgemeinen, die einer konsequenten Ahndung bedürfen.

Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, in seiner Urteilsbegründung. – via Kicker

Der arme Fußball. Wirklich. Diese Fans nerven uns ja auch schon lange. Die planen ständig von langer Hand Anschläge auf den armen kleinen Fußball, den sie überhaupt nicht mögen, und dieser kann sich nicht dagegen wehren. Da ist er, der niedliche Fußball, tut niemandem etwas und dann kommen einfach Menschen daher und versauen alles.
Ist ja auch so super praktisch einfach mal so pauschal für alle Strafen auszusprechen, auch für Unbeteiligte. Und dann wiederum schon verhandelte Ausschreitungen wieder mit in den Topf zu nehmen, um die nächste Strafe noch härter ausfallen zu lassen. Der Fehler ist nämlich natürlich nicht das Verhängen von Kollektivstrafen im Allgemeinen. Also wirklich. Nein nein. Die Strafe war nur einfach noch nicht schlimm genug. Da muss man halt noch mal härter durchgreifen! Sonst fühlt sich ja keiner mehr sicher.

Die Inspiration zum Titel nahmen wir daher